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19.02.2010 Mosa Fliesen im Hotel California am Kurfürstendamm
Mit seinen eleganten Farben und Materialien schafft das Gebäude Kurfürstendamm 34 einen gelungenen Übergang von der denkmalgeschützten, eher glatten Fassade des Eckgebäudes von Paul Schwebes aus dem Jahr 1954 zu der stark strukturierten Fassade des ensemblegeschützten Gründerzeitbaus von Engelbert Seibertz von 1898 mit optisch vorherrschendem Mittelerker. Für den Innenbereich wurden Fliesen aus der Serie Terra Maestricht des niederländischen Herstellers Royal Mosa ausgesucht.
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Neubau eines Stadthotels mit Einzelhandel am Kurfürstendamm 34 in 10719 Berlin. Architekt: Büro für Architektur Hülsmann, Berlin

Das Grundstück Kurfürstendamm 34 befindet sich in Berlin- Charlottenburg. In unmittelbarer Umgebung finden sich das Theater am Kurfürstendamm, das Cinéma Paris und viele hochwertige Einzelhandelsgeschäfte. Nach dem Abriss des Bestandsgebäudes, eines Bürogebäudes aus den fünfziger Jahren, wurde auf diesem Grundstück ein 7-geschossiger Neubau errichtet.

Durch den Neubau des Gebäudes Kurfürstendamm 34 konnte das benachbarte Hotel California um 75 Zimmer erweitert werden. Ein großer Frühstücks- und Konferenzbereich mit Blick auf den Kurfürstendamm befi ndet sich im 1. Obergeschoss. Im Untergeschoss wird ein großzügiger Sauna- und SPA-Bereich angeboten. Auf der Rückfront ergibt sich eine offene, begrünte Hofsituation. Die Erschließung des Hotelkomplexes erfolgt durch das Foyer im Erdgeschoss des Altbaus. Die Flächen im Erdgeschoss sind an zwei Gewerbeeinheiten vermietet.

Die Fassade des Neubaus ist horizontal ausgerichtet und klar gegliedert. Mit seinen eleganten Farben und Materialien schafft das Gebäude Kurfürstendamm 34 einen gelungenen Übergang von der denkmalgeschützten, eher glatten Fassade des Eckgebäudes von Paul Schwebes aus dem Jahr 1954 zu der stark strukturierten Fassade des ensemblegeschützten Gründerzeitbaus von Engelbert Seibertz von 1898 mit optisch vorherrschendem Mittelerker.

In enger Abstimmung mit der Stadtplanung wurde die Erdgeschosszone des Gebäudes gestärkt, so verbindet der Neubau die Nachbargebäude. Die geschossweise vorspringenden Kuben sind eine Reminiszenz an die Erker der großbürgerlichen Häuser der Jahrhundertwende. Für die Straßenfassade wurde anthrazitfarbener brasilianischer Schiefer gewählt, ergänzt durch bronzefarben eloxierte Aluminiumelemente. Geschosshohe Aluminium-Lisenen wechseln sich mit Schieferelementen ab. Die großen Schieferformate der vorgehängten hinterlüfteten Fassade werden durch Natursteinverbundplatten möglich. Sandwichartig wird der Schiefer auf eine spezielle Leichtbetonträgerplatte aufgebracht. So entsteht eine stoßfeste, gegenüber massiven Natursteinplatten bis zu 60% leichtere Fassadenplatte.

Die Schieferbekleidung der Straßenfassade zieht sich in den zweigeschossigen Eingangsbereich des Neubaus hinein, der eine Fuge zum Frühstückssaal im ersten Obergeschoss bildet. Alle Fensterelemente sind als Pfosten-Riegel- Konstruktion mit Sonnenschutzglas und einem farbigen Glaspaneel als Brüstungselement ausgeführt. Zusätzlichen Sonnenschutz gewähren Stoffmarkisen, die sich hinter horizontalen Aluminiumelementen verbergen.

Auch die nach altem Vorbild wieder errichteten Straßenvitrinen zeigen die Materialien der Fassade. Sie stehen auf einem Sockel aus Schiefer, der Glaskasten ist mit bronzefarbenen Elementen eingefasst.